Schlaganfallprophylaxe
Die meisten Schlaganfälle entstehen durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn. Nur relativ wenige Schlaganfälle gehen auf eine Hirnblutung zurück. Einer solchen Durchblutungsstörung kann beispielsweise ein Verschluss einer Halsschlagader zugrunde liegen. Manchmal wird auch ein kleines Gefäß im Gehirn durch ein Blutgerinnsel verstopft. Herzrhythmusstörungen können hier eine Rolle spielen. Hirnblutungen werden durch hohen Blutdruck begünstigt.
Eine Schlaganfallprophylaxe dient der Vorbeugung eines Schlaganfalls. Der optimale Blutdruck liegt bei höchstens 135/85 mmHg. Um einen solchen Blutdruck erreichen zu können, ist kochsalzarme Ernährung und gegebenenfalls eine Gewichtsreduktion hilfreich. Auch ein Nikotin-Konsum kann für einen erhöhten Blutdruck sorgen und sollte damit vermieden werden. Ein weiterer Faktor sind erhöhte Blutfettwerte. Erhöhte Blutfettwerte begünstigen ebenfalls einen Schlaganfall. Diese lassen sich durch eine gesunde Ernährung senken. Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehören wenig Fleisch, viel Gemüse, häufiger Fisch, wenig Alkohol. Olivenöl ist gegenüber anderen Fetten vorteilhaft. Folsäure und Vitamin B-12-Einnahme wirkt günstig. Das Risiko eines Schlaganfalls sinkt auch durch regelmäßige Bewegung. Nähere Informationen zur Schlaganfallprophylaxe erhalten Sie auch von unseren Mitarbeitern der » Ernährungsberatung.
Zur Ergänzung Ihrer Krankheitsvorsorge bieten wir Ihnen Schlaganfallprophylaxe durch Ultraschall. Damit besteht die Möglichkeit rechtzeitig gefährliche Veränderungen an den Halsschlagadern zu erkennen. Es stehen moderne Ultraschallgeräte zur Verfügung, mit denen entweder der Blutfluss in den wichtigen Gefäßen gemessen werden kann oder zusätzlich auch die Gefäßwände der Halsschlagadern auf krankhafte Veränderungen inspiziert werden können. Auch die Untersuchung der Gefäße im Gehirn mit Doppler-Ultraschall ist möglich.



