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  • Hans Koch
    Hans Koch
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Osteoporose-Gymnastik

Osteoporose ist eine Skeletterkrankung mit Verminderung der Knochenmasse und -mikroarchitektur. Damit einher geht zumeist eine erhöhte Knochenbruchgefahr. Der Mediziner unterscheidet zwei Osteoporosearten.

  1. primäre Osteoporose: Begünstigt wird diese Form bei Frauen durch einen Östrogenmangel in den Wechseljahren.
  2. sekundäre Osteoporose: Ist die häufiger auftretende Form.   

Betroffene leiden zumeist unter Wirbelverformungen, einer signifikanten Verminderung der Knochenmasse, Wirbelbrüchen, ausgeprägte Rumpfverkürzung, Rundrücken, quere Hautfalten in der Flankenregion und chronischen Schmerzen besonders im Rumpfbereich.

Diagnostiziert wird eine Osteoporoseerkrankung auf unterschiedlichem Weg; beispielsweise durch die Osteodensitometrie, bei der die Knochendichte erfasst wird. Eine weitere Möglichkeit der Diagnose besteht in der Identifikation von Grund- und Deckplatteneinbrüche der Wirbelkörper, von Keilwirbeln, oder Fischwirbeln. Gegebenenfalls besteht auch die Chance eine Osteoporose durch Messung von verminderten Calcium- und Phosphorwerten im betroffenen Bereich zu diagnostizieren. 

Vorbeugend kann eine calciumreiche Ernährung die Wahrscheinlichkeit einer Osteoporoseerkrankung vermindern, ebenso wie der Ausgleich des Östrogenmangels bei Frauen in den Wechseljahren. Die erfolgreichste Vorbeuge- und Therapiemaßnahme besteht in körperlicher Aktivität. Osteoporosegymnastik verhilft die Verminderung der Knochenmasse aufzuhalten. Durch die Bewegung wird der Knochen gestärkt.

Die Kliniken im Naturpark Altmühltal bieten verschiedene Osteoporose-Gymnastik-Kurse an. Interessenten können sich über die Physikalische Abteilung in der Klinik Eichstätt anmelden.

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