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Lungenembolie

Eine Lungenembolie bezeichnet einen thromboembolischen Verschluss oder eine teilweise Verlegung der arteriellen Lungenstrombahn durch Einschwemmung eines Thrombus (selten von Luft, Gewebeteilen, Fett), meist aus (Unter-)Schenkel- oder Beckenvenen.

Lungenembolien treten nach Thrombosen, Entbindungen (Thromboembolie, Fruchtwasserembolie), Operationen, Immobilisierungen und ähnlichem auf.

Symptome für eine Lungenembolie fehlen in 30 – 50 % der Fälle. In anderen Fällen spüren Patienten ein Bedrohungsgefühl. Es kann zu plötzlicher Atemnot, Kurzatmigkeit, erschwerte Atemtätigkeit, Herzrhythmusstörungen, atemabhängigem Brustschmerz, zentrale Blau-Rot-Färbung der Haut an Lippen und den Schleimhäuten, Ohnmacht, Bluthochdruck bis hin zum Schock oder Herz-Kreislauf-Stillstand kommen.

Bei einer Lungenembolie ist schnelles Handeln gefragt, da sie unter Umständen tödlich sein kann.

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