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Kompressionsbandagierung

Die Kompression ist ein lateinischer Begriff, der soviel wie Zusammendrückung oder Quetschung bedeutet.

In der Medizin finden verschiedene Möglichkeiten von Kompressionsbehandlungen statt, die zumeist zur Behandlung von chronisch-venösen Erkrankungen eingesetzt werden.

  • Kompression mit Kompressionsverband oder unter Anwendung von elastischen Kompressionsstrümpfen (die in 4 Druckklassen erhältlich sind). Diese Methode führt durch Querschnittverengung und zur Verbesserung der sogenannten Muskelpumpe (vor allem beim Laufen), sowie zu einer Entstauung der betroffenen Gliedmaßen. Anwendung findet sie auch zur Vorbeugung vor Thrombose oder Embolien sowie bei Lymphödemen.
  • Intermittierende Kompression. Dabei erfolgt die Behandlung maschinell mit speziellen Kompressionsstiefeln (im Einkammer- oder Mehrkammersystem) zur Entstauung der Venen und Lymphen.

Die Kompressionsbandage benennt eine Sonderform des Verbandes, der mit dosiertem Druck auf das darunterliegende Gewebe wirkt. Anwendung findet sie als Druckverband in der Notfallmedizin (beispielsweise als Notfall-Blutstillung an den Gliedmaßen) oder als Kompressionsbehandlung bei Varikose, Lymphödemen, Narbenkompression nach Verbrennungen und so weiter. 

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