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Onkologie

Onkologie ist die Wissenschaft, die sich mit Krebserkrankungen beschäftigt. Sie stellt den Bereich der Medizin dar, der sich mit Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von bösartigen Geschwülsten befasst. Zu Beginn der Krebsdiagnostik erfragt der Arzt Symptome und Risikofaktoren. Im Anschluss daran erfolgen weitere Tests, hauptsächlich Labor- und Zelluntersuchungen und Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren. Wenn der Verdacht auf Krebs besteht, versucht der Arzt, eine eindeutige Diagnose durch eine Gewebeprobe zu erhalten.

Daneben wird im Fall einer Erkrankung auch das jeweilige Krankheitsstadium bestimmt. Ziel der onkologischen Therapien ist die komplette Entfernung des Tumorgewebes. Wenn das nicht möglich ist versucht man das Tumorgewebe zu verkleinern, um die Lebenszeit des Patienten zu verlängern und Beschwerden zu lindern.

Die wichtigsten Behandlungsmethoden in der Onkologie sind die operative Entfernung des Tumors, die » Strahlen- und die » Chemotherapie. Welche Form der Therapie gewählt wird, hängt auch vom körperlichen Allgemeinzustand und Begleiterkrankungen der Patienten ab. Eine Kombination der drei Methoden ist ebenfalls möglich. Der Mediziner bezeichnet dies als » multimodale Krebstherapie.

Wenn das Geschwulst nicht mehr auf die Behandlung anspricht und schon sehr weit fortgeschritten ist, haben die Schmerzbekämpfung, die Linderung anderer Krankheitsbeschwerden und die Beschäftigung mit psychologischen und sozialen Problemen den höchsten Stellenwert (= Palliativmedizin).

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