Fehlsichtigkeit
Mit dem Begriff der Fehlsichtigkeit wird ein Brechungsfehler (= Refraktionsanomalie) des Auges bei einem auffälligen Durchmesser des Augapfels oder selten bei einem abweichenden Brechwert von Hornhaut oder Linse beschrieben.
So liegt der Brennpunkt parallel verlaufender Strahlen nicht auf der Netzhaut des Auges, sondern davor oder dahinter.
Eine spezielle Art der Fehlsichtigkeit ist die Farbfehlsichtigkeit. Darunter ist eine Störung des normalen Farbsehens zu verstehen. Die Farbfehlsichtigkeit kann angeboren sein oder im Verlauf des Lebens erworben werden. Eine angeborene Farbfehlssichtigkeit tritt mit 8 % verstärkt bei Männern auf (im Gegensatz dazu liegt der Anteil betroffener Frauen bei unter 1 %). Eine erworbene Farbfehlsichtigkeit wird auch als sekundäre Störung des Farbensehens bezeichnet. Diese kann beispielsweise bei Erkrankungen der zentralen Netzhaut oder auch bei Erkrankung der Hirnrinde hervorgerufen werden. Betroffen sind oft nur Teile des Gesichtsfeldes bei gleichzeitiger Störung anderer Sehfunktionen.




