Larynx
= Kehlkopf
Der Larynx bezeichnet den zum Kopf gehörenden Teil der Luftröhre mit der Doppelfunktion als "Pförtner" der unteren Atemwege und als Apparat der Stimmbildung. Er besteht aus einem Gerüst von Knorpeln, die durch Gelenke, Bänder und Membranen beweglich verbunden sind. Die Stellung der Knorpel und die Spannung der Bänder werden durch die quergestreiften Kehlkopfmuskeln reguliert.
In der Hals-Nasen-Ohren-Medizin lässt sich der Begriff der Laryngoskopie finden. Als Laryngoskopie wird die instrumentelle Inspektion des Kehlkopfs bezeichnet. Sie kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen:
- indirekt
- direkt
Die indirekte Laryngoskopie kann einerseits eine Kehlkopfspiegelung beschreiben, bei der die Zunge vorsichtig vorgezogen wird und der Kehlkopf durch Vorschieben eines planer Spiegels aufmerksam betrachtet wird. Andererseits bezeichnet eine indirekte Laryngoskopie auch eine lupenendoskopische Laryngoskopie. Hier wird die Inspektion des Kehlkopfes durch das Einsetzen eines Laryngoskops in den Mund bis zur Rachenhinterwand vorgenommen.
Eine Möglichkeit der direkten Laryngoskopie ist die » endoskopische Inspektion des Larynx nach Einführen eines Stützlaryngoskops unter Narkose. Eine weitere Möglichkeit ist die Mikrolaryngoskopie unter Verwendung eines mit einem Auflichtmikroskop verbundenen starren Laryngoskops.



